Der Informatiker war durch Peru und Bolivien getourt, nach einem Hotelaufenthalt in der Nähe von La Paz gab es kein Lebenszeichen mehr von ihm. Die Eltern veranlassten Aufrufe im bolivianischen Fernsehen und versuchten, über den Hotelcomputer herauszufinden, wo ihr Sohn anschließend hinreisen wollte.
Kurz darauf meldete sich der Direktor eines Hotels in der brasilianischen Stadt Rio Branco, in relativer Nähe zur kolumbianischen Grenze. Er bestätigte, dass der Vermisste unter seinem Namen vom 12. bis 26. Oktober in dem Hotel als Gast registriert war.
Durch bolivianischen Regenwald getourt
Eine Freundin der Familie erklärte nun, dass der 30-Jährige schon wieder in seiner Heimat sei: "Er ist jetzt bei seiner Tante, aber er ist gesundheitlich in keinem guten Zustand." Laut dem Vater des Villachers war er von La Paz aus durch den bolivianischen Regenwald bis nach Brasilien getourt. Warum er sich nach seinem Eintreffen in Rio Branco nicht bei seinen Angehörigen gemeldet hat, ist noch unklar.
Die Eltern seien hocherfreut darüber gewesen, dass ihr Sohn wieder aufgetaucht sei, sagte die Freundin der Familie. Sie hätten eigentlich geplant gehabt, von La Paz aus nach Brasilien weiterzureisen. Nach der Meldung, dass der Sohn wieder in Villach sei, hätten sie diese Pläne aber sofort ad acta gelegt. Nun würden sie versuchen, so rasch wie möglich einen Rückflug zu buchen, um nach Hause zu ihrem Sohn zu kommen.









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