Tipp 1 – Haushaltsbuch
Man möchte sich im Alltag oft nicht die Zeit dafür nehmen, dennoch ist es eine äußerst sinnvolle Methode, um sich einen guten Überblick über seine täglichen Ausgaben zu verschaffen. Egal ob du ein physisches Haushaltsbuch oder einen Überblick in z.B. Excel anlegst: Anfangs wird es etwas mühevoll sein, weil es das Sammeln und Auswerten von Belegen erfordert, aber mit der Zeit wirst du über die Informationen, die du dadurch gewinnst, sehr froh sein.
Starte mit deinen Einnahmen. Dann kommt der Block der Fixkosten: Wohnen, Heizen, Strom, Telekabel/TV, Handyrechnung. Weiters sämtliche Versicherungen, wie KFZ, Haushalt, Lebensversicherungen. Dann Ausgaben für deine Familie: Kindergarten, Schulgeld. Dann kommen die variablen Kosten: Lebensmittel, Tanken, Hobbys, Freizeit. Du kannst durch die Aufzeichnung während einiger Monate sehr gut Trends erkennen, wie etwa ausgabenintensive Monate, kannst Einmalzahlungen besser managen und erkennst generell, ob dein Einkommen für deine Ausgaben ausreichend ist.
Tipp 2 – Abspecken
Zeigt sich, dass dein Einkommen für deine Ausgaben zu knapp bemessen ist, dann solltest du zunächst die Ausgabenseite überprüfen. Kannst du vielleicht durch Einkäufe in einem anderen Supermarkt deine Lebensmittelkosten reduzieren? Bewusstes Tanken bei günstigeren Tankstellen spart ebenfalls etwas Geld. Weiters kannst du bei Internet- oder Handyverträgen ansetzen, um Kosten zu sparen. Auch solltest du alle drei Jahre deine Versicherungen überprüfen, ob Prämienersparnisse möglich sind. Meist reicht schon die Androhung, dass du deinen Vertrag kündigen willst, damit du günstigere Tarife bekommst.
Natürlich kannst du auch deine Freizeitgestaltung überprüfen, ob du hier Einsparungspotenzial hast. Meist sind Shoppingtrips eine große Gefahr für das monatliche Budget. Und natürlich liebe Angewohnheiten wie das Rauchen. Willst du auf diesen Luxus nicht verzichten, dann bleibt dir noch immer Tipp 3.
Tipp 3 – Einkommen erhöhen
Vielleicht hast du Glück und dein Chef zeigt sich bei Gehaltsverhandlungen nicht abgeneigt. Wenn nicht, dann kannst du noch immer deine Kapazitäten für einen Nebenjob überprüfen. Schon klar, es ist nicht in jeder Lebensphase möglich, sich ein zweites Standbein zu suchen. Aber darüber nachzudenken ist jedenfalls ein paar Minuten wert.
Denn Möglichkeiten gibt es viele. Du kannst versuchen, auf deinem Hauptjob aufzubauen und Aspekte davon als Nebenjob unterzubringen. Zum Beispiel: Du bist Buchhalter und machst in deiner Freizeit noch für ein kleineres Unternehmen die Buchhaltung fertig. Ist das in deinem Job nur schwer möglich, bleibt dir noch immer eine branchenfremde Tätigkeit. Du kannst beispielsweise den Samstag dazu nützen, im Handel zu arbeiten. Viele Geschäfte suchen Kräfte speziell für Abend- oder Wochenenddienste, die du oft flexibel einteilen kannst. Eine andere Option ist die Mitarbeit für Marktforschungsunternehmen: Telefoninterviewer oder Testkäufer zu sein ist ebenfalls eine zeitlich flexible Aufgabe, die du nebenbei unterbringen kannst. Weitere Infos zum Thema „Nebenjob“ findest du in der Infobox.
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