Ein vermeintlicher Routineeinsatz der Feuerwehr in Trumau wurde zum Fall für die Polizei: In einer verschweißten Metalltruhe lag eine tote Katze.
Eine dramatische Wendung nahm der Hilfseinsatz der Feuerwehr in Trumau im Bezirk Baden. Nachdem ein Gemeinde-Mitarbeiter eine Kiste im Mandelteich treibend gesehen hatte, waren die Florianis verständigt worden. Ein Kamerad kämpfte sich zu der Box vor und brachte sie ans Ufer. Da deren Inhalt unbekannt war, entschied man sich gegen den Einsatz eines Winkelschleifers und öffnete sie stattdessen mit dem hydraulischen Rettungsgerät.
Eingewickelt in Karton und Plastik
„Was dann zum Vorschein kam, war ein keineswegs schöner Anblick“, schildert ein Feuerwehrmann. Denn in der zugeschweißten Alukiste lag eine tote Katze – eingewickelt in einem Karton, Alufolie und einem Plastiksack. Aufgrund des schockierenden Funds wurde sofort die Polizei verständigt.
„Keine Tierquälerei“
Doch diese geht nicht von einem schrecklichen Fall von Tierquälerei aus. Stattdessen vermutet man eine rituelle Bestattung. „Es gab keinerlei Kratzspuren im Inneren der Box. Es ist daher anzunehmen, dass die Katze schon tot war, als sie hineingelegt wurde“, so ein Ermittler. Der Versuch, den Besitzer durch den Chip auszulesen, scheiterte. Der Vierbeiner war nicht registriert.
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