"Der Schakal"
Isolationshaft in F: Terrorist “Carlos” im Hungerstreik
Gegen "Carlos", der seit Jahren in Frankreich im Gefängnis sitzt, soll am 7. November in Paris ein neuer Prozess wegen mehrerer Attentate aus den Jahren 1982 und 1983 beginnen.
Aus Zelle heraus Interviews gegeben
Der aus Venezuela stammende "Carlos, der Schakal" war in Frankreich wegen Mordes an zwei Geheimdienstagenten und einem Verbindungsmann in den 1970er-Jahren zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Aus dem Gefängnis in der Nähe von Paris heraus gab er immer wieder Interviews, weshalb nun kurz vor Beginn des neuen Verfahrens gegen ihn die Isolationshaft verhängt wurde.
Seit dem 18. Oktober befindet sich der 62-Jährige nach Angaben seines Anwalts deshalb im Hungerstreik. "Carlos" werde "so oder so" aus der Isolationshaft kommen, hob der Jurist hervor, "denn die Verschlechterung seines Gesundheitszustands wird seine Verlegung ins Krankenhaus notwendig machen".
Überfall auf OPEC-Konferenz 1975 in Wien
Der jahrelang international gesuchte Terrorist "Carlos", dessen Leben 2010 verfilmt wurde (siehe Infobox), wird unter anderem auch für den Überfall auf die OPEC-Konferenz 1975 in Wien und den Anschlag auf das "Maison de France" 1983 in Westberlin verantwortlich gemacht.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.