Im Kärntner Landesmuseum gibt es ab morgen eine neue Sonderausstellung zum Thema Artenvielfalt in der Tierwelt.
Die Vielfalt des Lebens steht unter Druck! Unter dem Titel „Das Spiel des Lebens - Artenvielfalt“ legt das Landesmuseum Kärnten in einer neuen Sonderausstellung den Fokus daher auf Kulturlandschaften als Ökosysteme. „Es findet zurzeit ein extremer Wandel in der Artenvielfalt statt“, so Christian Wieser, zoologischer Museumsleiter: „Daher wird das umfangreiche Thema auch in unserer Sonderausstellung veranschaulicht.“
In Kärnten gibt es knapp 30.000 bis 40.000 Tierarten. Allerdings gebe es mehrere Baustellen, denn das Artensterben schreite voran, wenn auch oftmals unbemerkt.
„Schmetterlinge sterben leise“, so Wieser über das Aussterben der Artenvielfalt in der Tierwelt. Die Rote Liste der gefährdeten Tiere wird immer länger (siehe Seiten 18/19). Stirbt eine Art, bleibt das nicht ohne Folgen für das Ökosystem.
Dieser Dominoeffekt wird im Landesmuseum verdeutlicht: „Fällt ein Stein, dann fallen die anderen auch“, sagt Christian Kau von der Umweltabteilung des Landes. Mittlerweile sei es nicht mehr 5 Minuten vor, sondern 20 Minuten nach 12. Wenn aktiv etwas für den Artenschutz gemacht werde – zum Beispiel Biotope gestalten oder Nistkästen aufhängen – , bestehe noch die Chance, diese Steine aufzuhalten.









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