Der deutsche U21-Nationalspieler Maurice Malone ist Wolfsbergs Wirbelwind in der Quali-Runde, netzte zuletzt beim 2:2 gegen Hartberg. Ein Verbleib beim WAC gilt als unwahrscheinlich - zumal es viele Interessenten gibt.
Von 0:2 auf 2:2! Zum neunten Mal in der Bundesliga-Historie schafften es die Wölfe, einen Zwei-Tore-Rückstand aufzuholen. Gegen Hartberg groß im Bild war einmal mehr Maurice Malone (22) – nicht nur wegen seines Tores zum 1:2. „Jetzt ackert er mehr ohne Ball, macht mehr fürs Team, läuft mehr. Das hat mir davor gefehlt, war einfach zu wenig. Am Ball kann er ja unglaublich viel – da hat er eine große Zukunft!“, lobt WAC-Coach Manni Schmid.
Sonderschichten
Malone selbst überlässt auch nichts dem Zufall: Einmal pro Woche legt der Deutsche abseits des WAC-Trainings Sonderschichten ein: Mit Ex-Rapid-Kicker und Privat-Trainer Peter „Bumm Bumm“ Hrstic (61). „Annahme, erster Kontakt und der schwächere rechte Fuß sind da die Spezialgebiete“, verrät Augsburgs Leihspieler, dessen Vertrag dort noch bis 2024 läuft.
„Schließe nichts aus“
Und Malone weckte mit seinen wuchtigen, technisch starken Auftritten - in der Quali-Runde hält er bei einem Tor und drei Assists - das Interesse vieler Klubs. Ein Verbleib in Wolfsberg gilt als unwahrscheinlich. Auch, wenn Präsident Dietmar Riegler alle Möglichkeiten ausloten will: „Wir werden schauen, was machbar ist“. Jedenfalls sollen Sturm Graz, ein weiterer österreichischer Bundesligist und deutsche Klubs an Malone dran sein. Er sagt dazu: „Alles ist offen, noch gibt es nichts Fixes, ich schließe nichts aus!“
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