Tipp 1 – Abmessen
Nur wenn du deine genauen aktuellen Maße kennst, hast du eine Chance, die richtige Kleidung zu kaufen. Das tut zwar manchmal weh, wenn man erkennen muss, dass im Laufe der Zeit ein paar Zentimeter dazugekommen sind, ist aber unumgänglich, damit der Kauf keine Enttäuschung wird. Beachte die Maßtabellen im Online-Shop und die damit verbundenen Größenangaben.
Tipp 2 – Qualitätsangaben lesen
Im Geschäft kannst du ein Kleidungsstück anfassen und du weißt, ob es auf der Haut angenehm sein wird, sich leicht bügeln lässt, stark knittert, etc. Im Internet musst du dich auf die Gewebeangaben verlassen. 100 Prozent Baumwolle ist sehr hautfreundlich, aber knittert leicht. Ein zumindest leichter Elasthananteil sorgt für eine bessere Passform. Viskose ist ein leichter, angenehmer Stoff. Reine Polyesther- bzw. Polyamidgewebe sorgen dafür, dass man leichter schwitzt, knittern dafür aber nicht.
Tipp 3 – Fotos nicht so genau nehmen
Bei den Fotoshootings werden die Kleidungsstücke den Models oft auf den Leib geschneidert. Das tatsächliche Modell ist meist weiter geschnitten oder sieht anders verarbeitet aus. Achte im Beschreibungstext auf Hinweise wie „enge Passform“, „figurbetonter Schnitt“ oder „gerader Schnitt“ bzw. „lockere Passform“, um das für dich passende Modell zu finden. Auch solltest du Zentimeterangaben hinsichtlich Länge oder Weite beachten.
Tipp 4 – Verschiedene Shops testen
Du wirst durch Versuch und Rücksendungen erkennen, bei welchem Online-Händler die Waren für dich am besten passen. Achte auf Unterschiede im Bestellvorgang, in der Rückgabemöglichkeit, beim Schnitt und bei der Passform der Waren, in der preislichen Gestaltung sowie dem Verrechnen von Lieferkosten und schließlich auch in der Gebrauchsqualität der Waren. Schlecht vernähte Nähte, kaputte Zipps, abfallende Knöpfe oder schlecht genähte Krägen zeigen sich meist erst nach einiger Zeit des Tragens und sollten dann für die nächste Bestellung berücksichtigt werden. Du kannst den Anbieter auch einfach einmal googeln, um herauszufinden, welche Feedbacks hinsichtlich der Bestellabwicklung und der Warenqualität gegeben werden.
Tipp 5 – Rücktrittsrecht
Binnen sieben Werktagen ab Warenerhalt kannst du von einer Online-Bestellung zurücktreten. Die meisten Versandhändler erlauben ohnehin großzügige Rückgabefristen. Wichtig ist, dass du nicht per Vorauskasse oder Nachnahme zahlst, damit du nicht in Vorlage trittst. Auch Kreditkartenzahlung solltest du eher vermeiden. Die Erlagscheinzahlung ist der einfachste Weg. Dokumentiere jedenfalls die Rücksendung der Ware durch Aufbewahrung der Aufgabebestätigung bei der Post bzw. beim Paketdienst für ein Monat auf, damit du für eventuelle Rückfragen gewappnet bist.
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