Auch abseits der Stadt setzt Vincent Gregshammer beim Zustellen auf das Bike: Der Caterer kocht mit regionalen Zutaten und liefert mit Muskelkraft auf dem Lastenfahrrad aus. In Städten üblich, klappert der Koch aber Weinviertler Dörfer ab und liefert seine Menüs in wiederverwendbaren Rex-Gläsern.
Für seine starke Radlobby, so auch der Name eines Vereins, ist Wolkersdorf im Weinviertel bekannt. In jeder Jahreszeit ehrt diese einen Zweiradler, der besonders innovative Aktionen setzt. Im Frühling ist dies „das vincent“ – ein Cateringdienst, der ausschließlich per Lastenrad ausliefert.
Was in Städten durchaus üblich ist, hat ein Jungunternehmer auch auf dem Land in die Tat umgesetzt: Vincent Gregshammer liefert auch in die umliegenden Orte seiner Heimatstadt und scheut dabei keine Steigungen mit seinem Drahtesel. Bei großen Events muss er da auch schon schon mal ordentlich in die Pedale treten.
„Ein Lieferauto anzuschaffen kam mir nicht in den Sinn“
Die Radaffinität wurde ihm vererbt, wie er sagt. Daher war für Vincent immer klar, dass er – vom Zutateneinkauf bis zum Endkunden – aufs Lastenfahrrad setzt. Denn für seine Bedürfnisse ist es das optimale Verkehrsmittel: „Für kurze Wege ist das Rad immer schon das umweltfreundlichste und zumeist auch schnellste Verkehrsmittel gewesen – etwa bei kleinen Einkäufen. Auf die Idee, nach der Gründung meiner Cateringfirma ein Auto anzuschaffen, bin ich gar nicht gekommen“, so Vincent.
Eine weitere Entscheidung für den Titel „Radfahrer des Frühlings“ fiel aufgrund der Zutaten-Grundsätze des Wolkersdorfers: Er kocht vorrangig mit regionalen Bioprodukten, nach Möglichkeit wählt er saisonale Ware. Geliefert wird umweltfreundlich in Rex-Gläsern, womit auch viel an Verpackungsmaterial gespart wird.
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