Der tragische Unfall ereignete sich um 22.27 Uhr auf der Erler Landesstraße. "Das Auto geriet auf der etwa eineinhalb Kilometer langen sogenannten Erler Geraden ins Schleudern. Das zeigen die Reifenspuren. Warum es dazu kam, können wir nicht sagen", berichtet Helmut Wildauer, der Kommandant der Polizeiinspektion Niederndorf.
Zeugen beobachteten Absturz des Pkw
Offensichtlich war der 20-Jährige zu dieser Zeit allein auf diesem Straßenabschnitt unterwegs, denn die Helfer wurden von der gegenüberliegenden, der deutschen, Innseite alarmiert. Wildauer: "Auf dem dortigen Radweg waren gerade Leute unterwegs, die zuerst das Quietschen von Reifen hörten und dann sahen, wie das Auto in den Inn stürzte. Offensichtlich hatte das Fahrzeug gerade noch so viel Schwung drauf, dass es durch das Gebüsch kam, denn es blieb ganz nahe am Ufer im Wasser liegen."
Fahrer unter Wasser hinter Lenkrad eingeklemmt
Als die ersten Helfer von Rettung, Feuerwehr und Polizei kurz darauf am Unfallort eintrafen, mussten sie zuerst das Auto anheben und umdrehen, um den hinter dem Lenkrad eingeklemmten Lenker zu befreien. Der Notarzt begann sofort nach der Bergung des 20-Jährigen mit Reanimationsmaßnahmen, die dann im Krankenhaus von Kufstein fortgesetzt wurden. Doch alle Hilfe kam zu spät: Der Verunglückte verstarb um 2.27 Uhr.
Wie die ersten Erhebungen ergaben, dürfte der Kufsteiner sich beim Unfall allein im Fahrzeug befunden haben. Ob er an den Unfallverletzungen gestorben oder ertrunken ist, wird erst die Obduktion zeigen. Für eine Alkoholisierung liegen laut Polizei derzeit keinerlei Anzeichen vor.
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