Von Lehm begraben

Feuerwehr rettet in OÖ Verschütteten aus Baugrube

Oberösterreich
01.10.2011 15:15
Riesenglück hatte ein Bauarbeiter im oberösterreichischen Sipbachzell (Bezirk Wels-Land), nachdem er auf einer Baustelle von Lehm verschüttet worden war. Erstens war es ihm gelungen, einen Hohlraum um sein Gesicht freizuhalten, um weiter atmen zu können und zweitens wurde er von den Kräften dreier Feuerwehren in händischer Kleinarbeit rasch aus seinem Beinahe-Grab befreit.

Der Mann hatte am Samstag in einer etwa vier Meter tiefen Baugrube gearbeitet und war dort mit dem Verbauen eines Regenwasserbehälters beschäftigt, als sich gegen 13 Uhr ein Lehmbrocken löste und den Bauarbeiter unter sich begrub.

Kein maschinelles Ausgraben möglich 
Die Hausbesitzer alarmierten umgehend die Feuerwehr, die mit ungefähr 60 Mann von drei verschiedenen Wehren ausrückte und das Erdreich Stück für Stück abtrug. Per Hand wohlgemerkt, denn per Bagger wäre die Verletzungsgefahr für das Opfer zu groß gewesen, so Einsatzleiter Johann Loibingdorfer. Die Hand des Mannes war zunächst alles, was aus dem Haufen ragte.

"Sicher 30 Minuten" waren die Helfer am Werk, bis der ansprechbare Mann zum Vorschein kam, sagte der Einsatzleiter. Der Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht.

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