„Nicht erschrecken“
Wiederholungstäterin (78) überfiel Bank in den USA
In der US-Kleinstadt Pleasant Hill soll eine 78-jährige Frau eine Bank überfallen haben. Dabei verhielt sie sich relativ höflich. Sie soll dem Kassier einen Zettel vorgelegt haben, auf dem „Danke und sorry, ich wollte Sie nicht erschrecken“ stand.
Das berichtete die Zeitung „The Kansas City Star“ am Wochenende. Sie habe Plastikhandschuhe, eine N95-Atemschutzmaske und eine schwarze Sonnenbrille getragen. Per Zettel habe sie dann 13.000 kleine Scheine gefordert und sich dafür entschuldigt, die Angestellten erschreckt zu haben. Sie bekam das Geld auch, wurde aber kurz darauf auf einem Parkplatz festgenommen. Laut der Polizei habe sie stark nach Alkohol gerochen und war mit einem SUV unterwegs, auf dem ein Behindertenausweis zu sehen war.
Nach der Festnahme sagte Polizeichef Tommy Wright, er habe in seinen 30 Jahren im Job noch nie eine Bankraubverdächtige in dem Alter festgenommen. „Als die Beamten sich (dem Auto) näherten, waren sie erst etwas verwirrt: Eine kleine alte Dame stieg aus. Wir waren erst nicht sicher, dass wir die richtige Person hatten.“
Sohn: Mutter dreht völlig durch
Wie sich später herausstellte, war die Tatverdächtige laut Gerichtsakten schon mindestens zweimal wegen Banküberfallen verurteilt worden. Das erste Mal war 1977 in Kalifornien, das weite Mal im Jänner 2020. Damals habe ich ihr Sohn die Polizei angerufen und gesagt, dass seine Mutter völlig durchgedreht sei und eine Bank ausrauben wolle. Sie erzwang in Lee's Summit (Missouri) die Herausgabe von 3000 Dollar (umgerechnet 2748,51 Euro) und wurde kurz darauf geschnappt. Sie erhielt dafür eine Bewährungsstrafe, die im November 2021 ablief.






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