Schmerzvolle Wochen

Ski-Austria-Ass gesteht: „Es hat brutal weh getan“

Vorarlberg
05.04.2023 09:55

Skicrosser Mathias Graf strahlte am Dienstag übers ganze Gesicht. Das lag allerdings nicht nur an den Top-Verhältnissen, die er und seine Ski Austria-Kollegen beim Training am Kreischberg vorfanden. „Erstmals seit Jänner bin ich wieder schmerzfrei“, ließ der Dornbirner, der bis zuletzt nicht damit gerechnet hatte, in diesem Winter nochmals auf Skier zu steigen, aufhorchen.

Wieso seit Jänner? Der Sturz bei der WM in Georgien, bei der sich der 26-Jährige am Sprunggelenk verletzt und in der Folge seine Saison nach dem Weltcup in Veysonnaz (Sz) vorzeitig beenden hatte, passierte doch im Februar?

„Tennisarm“ legte Graf fast lahm
„Leider habe ich mich schon beim Weltcup in Schweden am rechten Ellenbogen verletzt. Da musste ich mich abstützen und habe mir im Endeffekt so was wie einen ,Tennisarm’ geholt“, erzählt Graf, der in seiner ersten Weltcupsaison gleich zwei Rennen gewinnen konnte. „Das hat brutal weh getan und teilweise konnte ich nicht mal mehr ein Glas halten.“ Erst eine Spritze vor wenigen Tagen erlöste den Kästle-Piloten, der trotz dieses Handicaps die Weltcupsaison als bester Österreicher auf Rang sieben beendet hatte, von seinem Martyrium.

Eitrige Zehe nach zu weitem Sprung
Nicht das einzige gesundheitliche Problem. „Ich bin in Idre auch bei einem Sprung zu weit gesprungen und habe mir dann bei der Landung den großen Zehen am linken Fuß kaputt gemacht“, schildert der Vorarlberger. „Das hat dann geeitert und es gab Tage, da wollte ich wegen der Schmerzen gar nicht mehr in den Skischuh reinsteigen.“ Aber auch dieses Malheur ist nun abgehakt. „Hier am Kreischberg hatte ich erstmals keine Schmerzen mehr.“

Großartige Nachrichten
Nun geht der Blick nach vorne. „Solange wir gute Verhältnisse haben, möchte ich die fürs Skifahren nutzen“, erklärt Graf, der jetzt auch sein Masterstudium beginnen wird. Im Hinblick auf die neue Saison ebenfalls wichtig: Die Verträge mit Unterstützer Thomas Hauff sind verlängert. „Das ist für mich eine gewaltige Erleichterung.“

Bald soll auch entschieden werden, wer sich zukünftig um seine Skier kümmert. „Mir ist es sehr wichtig, ein Vertrauensverhältnis zu meinem Servicemann aufzubauen“, betont Mathias. „Darum wäre es gut, diesbezüglich rasch Klarheit zu schaffen.“ 

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