27.854 Oberösterreicher waren im März arbeitslos gemeldet, weitere 9649 in Schulungen! Im Vergleich zum Vorjahr ging die Arbeitslosigkeit in Oberösterreich damit minimal nach oben. Was auffällt: Die Baubranche, die aufgrund der hohen Kosten in Kombination mit strengeren Kreditvergaberichtlinien ins Straucheln kam, leidet spürbar.
Mit einer Arbeitslosenrate von 3,8% gehört Oberösterreich neben Tirol und Salzburg zu den Vorzeigebundesländern. Trotzdem gibt’s im Land ob der Enns nicht nur Jubelstimmung. Vor allem die Verunsicherung in der Baubranche, mitausgelöst auch durch die strengeren Kreditrichtlinien, hinterlässt Spuren.
Im März waren noch 1057 Baumitarbeiter mit einer Wiedereinstellungszusage arbeitslos, im März 2022 waren es zu dem Zeitpunkt um 256 weniger. „Die Verunsicherung in der Baubranche zeigt sich durch den Anstieg der noch nicht eingelösten Wiedereinstellungszusagen“, so Gerhard Straßer, Geschäftsführer des Arbeitsmarktservice Oberösterreich.
Obwohl die Firmen weiterhin enormen Bedarf nach neuen Mitarbeitern haben, bleiben immer wieder welche auf der Strecke. Vor allem für Personen ohne berufliche Ausbildung wird es immer schwieriger, heißt es. Immerhin: Die Zahl der Langzeitbeschäftigungslosen in Oberösterreich ist weiter rückläufig: Zwischen März 2022 und März 2023 sank die Zahl um 2279 Personen.
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