Was für eine Bilanz! In den neun Riesentorläufen dieses Europacupwinters fuhr Elisabeth Kappaurer gleich sechsmal aufs Podest. In ihrer „ersten Karriere“ - die Vorarlbergerin konnte nach bösen Stürzen fast vier Jahre lang keine Rennen bestreiten - hatte sie es „nur“ viermal in die Top-3 geschafft.
Zwar klappte es für „Lisi“ in Narvik am Montag (noch) nicht mit dem zweiten EC-Sieg nach März 2017, sie musste sich beim Finale aber nur Teamkollegin Michaela Heider um geschlagen geben. „Dabei war ich am Morgen so richtig nervös“, gestand die 28-Jährige, die sich in Norwegen bereits zum vierten Mal in dieser Saison Platz zwei schnappte, ihr Riesentorlauf-Punktekonto auf stolze 480 Zähler hinaufschraubte und damit auch in der Disziplinenwertung Rang zwei verteidigte. Auf Gesamtsiegerin Hilma Loevblom (Sd) - die in Narvik bereits im ersten Durchgang ausgefallen war - fehlten der Head-Pilotin am Ende gerade einmal 36 Punkte.
Erfolg für das gesamte Team
Somit ist auch klar: Kappaurer hat für die Weltcup-Saison 2023/24 einen fixen Startplatz im Riesentorlauf. „Den hätte ich dadurch, dass ich es in der Weltcupstartliste wieder in die Top-30 geschafft habe, wohl auch so gehabt“, verriet die Bregenzerwälderin. „Allerdings ist es natürlich eine coole Sache, da wir so einen Startplatz mehr fürs gesamte Team gewonnen haben.“
Speed-Abenteuer und Titeljagd
Auch wenn Lisi zuletzt in Åre (Sd) mit viel Pech noch aus dem 25er-Starterfeld für das Weltcupfinale in Soldeu (And) am Sonntag gefallen war - vorbei ist ihre Saison noch nicht. „Am Dienstag geht es zurück nach Hause“, erzählte Kappaurer. „Da werde ich noch einige Tage Abfahrt und Super-G trainieren.“ Ein Fixtermin ist auf jeden Fall der 26. März. Da geht es für sie in Hinterstoder um den Titel der Riesentorlauf-Staatsmeisterin. Es wäre ihr dritter, nach 2017 und 2018. „Das wäre schon ein cooler Abschluss“, sagte Lisi grinsend.
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