Wegen Ukraine

Orban warnt: „Fehlt nicht viel zum Weltkrieg“

Ausland
10.03.2023 10:47
Porträt von krone.at
Von krone.at

Eine Warnung kam am Freitag vom ungarische Regierungschef Viktor Orban: Es fehle nicht mehr viel, dass „aus einem lokalen Krieg ein Weltkrieg wird, wobei diese Wahrscheinlichkeit von Tag zu Tag steigt“. Die führenden Kräfte der westlichen Welt würden „im Kriegsfieber brennen“ und immer gefährlichere Waffen in die Ukraine entsenden, so Orban.

Weiters könne auch ein Vorschlag zur Entsendung von NATO-Soldaten in die Ukraine auf die Tagesordnung gelangen. In Europa sei nur Ungarn für den Frieden, während alle anderen Staaten an der Seite des Krieges stünden, behauptete der Premier und unterstrich weiter die Bedeutung einer eigenen schlagkräftigen Armee. Dabei könnten sich jene Länder verteidigen, in denen die Bürger ihre Heimat lieben und nicht die Flucht ihr erster Gedanke sei, sondern die Verteidigung, betonte Orban.

In Europa sei eine französisch-deutsche Achse entstanden, wobei sich die USA bisher nicht in die hiesigen Angelegenheiten eingemischt hätten. Doch aktuell hätten sich die Amerikaner nun „auf dem Rücken der Ukrainer“ gemeldet, meinte Orban. Die Ukrainer könnten nur solange kämpfen, solange die Amerikaner Hilfe leisten. Dabei würden die Präsidentschaftswahlen 2024 in den USA den Krieg in der Ukraine und auch die Zukunft des Kontinents stark beeinflussen, betonte der Premier.

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