Liga-Hit LASK-Salzburg

„Das Feuer brennt noch immer in mir“

Oberösterreich
10.03.2023 13:00

Rekordmann Andreas Ulmer über die Rückkehr mit dem Meister in seine Geburtsstadt. Schon in zwei Wochen könnte es mit der Nationalmannschaft ein Wiedersehen geben.

Andreas Ulmer ist der personifizierte „Mr. Red Bull Salzburg“: Seit 28. Jänner 2009 kickt der gebürtige Linzer mittlerweile beim Serienmeister aus Salzburg, holte mit den Bullen 13 Meistertitel und 10 Cupsiege – unerreicht in Österreich. Am Sonntag trifft Salzburgs Rekordspieler (400 Bundesliga-Spiele, 157 Europacup-Partien!) und Kapitän in seiner Geburtsstadt auf den LASK.

Wird der 37-jährige niemals müde? „Das Feuer brennt noch immer in mir. Solange mein Körper mitmacht, will ich auf dem Platz stehen“, betont Ulmer, der im Spitzenspiel gegen die Linzer von seinem Vater Gerhard angefeuert wird. Der über 200 Matches für den SK Vöest absolviert hat und der wie dessen Bruder Fritz als absolute Stahlstadt-Legende gilt. Der Onkel war sogar Stammspieler beim einzigen Meistertitel der Vöest im Jahre 1974 unter Helmut Senekowitsch. „Ich hab zwar in meiner Jugend ein Jahr beim LASK gespielt, aber mein Vater hat mit diesem Klub wenig zu tun. Die Schwarz-Weißen sind nicht so sein Verein“, lacht Ulmer.

„Respektieren den LASK“
Ob Andi spürt, dass die Bullen in dieser Saison nicht mehr so souverän agieren, nach dem Ausscheiden aus zwei Bewerben sogar angreifbar erscheinen? „Kein Titel ist selbstverständlich, wir waren trotzdem international lange dabei. Man kann die Mannschaft vom Vorjahr nicht mit der aktuellen vergleichen – einige Topspieler sind weg und viele Junge dabei, die vorher nicht so viele Minuten bekommen haben.“ Den LASK werde man nicht unterschätzen. „Wir nehmen jeden Gegner ernst und gehen in jedes Spiel hochkonzentriert. Und wir respektieren, dass der LASK bisher eine hervorragende Rückrunde spielt. Trotzdem werden wir sie besiegen, wenn wir unsere Qualität auf den Platz bringen.“

In zwei Wochen könnte Ulmer erneut in der Raiffeisen-Arena aufschlagen, wenn die Nationalmannschaft in die EM-Quali gegen Aserbaidschan und Estland startet. „Ich will mich durch Leistung empfehlen. Solange ich spiele, ist die EM 2024 ein Thema für mich.“

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