Unter dem Motto „Morgen ist zu spät“ hatten die Klimaaktivisten von „Fridays For Future (FFF)“ zur mittlerweile zwölften weltweiten Klimademo aufgerufen. In Bregenz gab es aber keinen Protestzug durch die Straßen. Die Klimaschützer beschränkten sich auf die rund einstündige Kundgebung. Rund 700 Teilnehmer waren nach Angaben der Polizei gekommen. Der Protest verlief durchwegs friedlich.
Auch Ältere vor Ort
Unter die jungen Menschen hatten sich auch Lehrer gemischt. Die Bildungsdirektion hatte die Klimademo zur schulbezogenen Veranstaltung erklärt. Mehrere Landtagsabgeordnete sowie Mobilitätslandesrat Daniel Zadra nahmen ebenfalls an der Kundgebung teil.
„Handeln statt Reden“
„Raus aus Kohle und Gas“, „Handel statt Reden“ und „Klima ist wie Bier. Zu warm ist‘s scheiße“ war unter anderem auf den Schildern zu lesen, die die Aktivisten mitgebracht hatten. „Extremwetterereignisse sind zum Alltag geworden“, klagte eine der Teilnehmerinnen. Dennoch verfolge die Politik weiter klimaschädliche Projekte wie etwa die Bodenseeschnellstraße S18.
Bewege sich die Politik nicht endlich, „werden die Menschen den Wandel erzwingen“, war eine Rednerin von „Parents for Future“ überzeugt. Danach hielten die Demonstranten zwei Schweigeminuten ab. Es sei bereits alles gesagt! Handeln sei nun angesagt.
Am Nachmittag leerten Klimaaktivisten von „Extinction Rebellion Vorarlberg“ grüne Kreidefarbe auf den viel befahrenen Kreisverkehr bei der HTL Bregenz. Man wolle sich damit „symbolisch und mit einem Hauch von Ironie“ am Greenwashing der Landesregierung beteiligen, hieß es in einer Aussendung. Polizei und Feuerwehr rückten aus, um den Verkehr zu regeln und die Fahrbahn zu säubern.
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