Palästinenser tot
Israelische Soldaten schossen Schüler in Rücken
Israelische Streitkräfte haben am Donnerstag (Ortszeit) im von Israel besetzten Westjordanland offenbar einen 15-jährigen Palästinenser erschossen. Dem Bürgermeister der Stadt Azzun im Norden des Westjordanlandes zufolge ist ein israelisches Militärfahrzeug am späten Donnerstagabend in die Stadt gefahren, das palästinensische Jugendliche daraufhin mit Steinen bewarfen. Die Soldaten hätten dann angefangen, auf die Schüler zu schießen.
Das städtische Krankenhaus veröffentlichte eine Stellungnahme in der es hieß, dass ein Mittelschüler nach einem Schuss in den Rücken gestorben sei und man zwei weitere Personen mit Schussverletzungen behandle. Laut einer Erklärung des israelischen Militärs, hatten die Soldaten in der Gegend nach Personen gesucht, die Feuerwerkskörper auf israelische Fahrzeuge warfen. Dabei hätten sie auf mit Sprengstoff werfende Verdächtige geschossen. Das israelische Militär bestätigte lediglich, dass Menschen dabei verwundet worden seien.
Elf Palästinenser binnen einer Woche getötet
Im Westjordanland war die Gewalt zuletzt eskaliert. Nach israelischen Militäreinsätzen war es wiederholt zu Raketenangriffen aus dem Gazastreifen gekommen, auf die Israel mit Beschuss reagiert hat. Bei einer erneuten Razzia des Militärs in Nablus im Westjordanland waren vergangene Woche elf Palästinenser getötet und mehr als 100 verletzt worden.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.