Kein Aufschub

Germann: Strompreiserhöhung kommt mit 1. April

Vorarlberg
01.03.2023 18:15
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Vorstandschef des heimischen Energieversorgers illwerke vkw verteidigte am Mittwoch im Rechtsausschuss die geplante Strompreiserhöhung. Die Mitglieder des Ausschusses wiederum verabschiedeten das neue Stromkostenzuschussgesetz. Dadurch sollen den Vorarlbergern im schlimmsten Fall nur geringe Mehrkosten entstehen. 

Ein Urteil des Handelsgerichts in Wien sowie das Gutachten eines Innsbrucker Universitätsprofessors hatten zuletzt Zweifel aufkommen lassen, ob die geplante Erhöhung der Strompreise durch die illwerke vkw überhaupt rechtens sei. Beide hatten argumentiert, dass sich Energieversorger, die einen hohen Anteil an Strom durch Wasserkraft selbst produzieren, nicht an Großmarktpreisen orientieren dürfen.

Klarheit in dieser Frage forderten am Mittwoch Landeshauptmann Markus Wallner sowie die Mitglieder des Rechtsausschusses des Landtags und zitierten den Chef des heimischen Energieversorgers, Christof Germann, ins Landhaus.

Nur 40 Prozent Strom aus eigenen Kraftwerken

Das Vorstandsmitglied betonte, dass das Gerichtsurteil nicht eins zu eins auf die Situation der illwerke vkw zu übertragen sei. Unter anderem liege auch der Versorgungsgrad durch eigene Kraftwerke bei nur 40 Prozent. Der restliche Strom für die Vorarlberger Kunden muss also eingekauft werden, weshalb eine Orientierung am Großmarktpreis nachvollziehbar sein sollte.

Sein Unternehmen wird also - wie angekündigt - den Strompreis mit 1. April von zehn auf 24 Cent pro Kilowattstunde erhöhen. Zeitgleich würden rechtliche Prüfungen laufen. Um die Mehrkosten für die Vorarlberger abzufedern, wurde im Ausschuss das neue Stromkostenzuschussgesetz verabschiedet.

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