Derzeit sind wieder vermehrt Betrugsmails in Umlauf, in denen den Empfängern verschiedene Tatbestände vorgeworfen werden. Dabei handelt es sich um sogenannte „Sex-Erpressung“. Was die Kriminalpolizei zur Prävention rät.
Bilder oder Videos sexuellen Missbrauchs von Kindern, Pädophilie, Cyber-Pornographie und Exhibitionismus - derartige Tatbestände werden den Empfängern in E-Mails, die momentan vermehrt in Umlauf sind, vorgeworfen. Die Nachrichten scheinen auf den ersten Blick offiziell, schließlich sind sie mit dem österreichischen Wappen und dem Bundesadler sowie mit Polizeisymbolen, die aber nicht gültig (!) sind, versehen. Noch dazu gibt die Mail vor, im Auftrag von Salzburgs Landespolizeidirektors Bernhard Rausch verschickt worden zu sein.
Die Betrüger fordern die Empfänger auf, eine Rechtfertigung an eine bestimmte Mail-Adresse zu versenden. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei dieser Betrugsvariante um sogenannte „Sexerpressung“ oder „Sextortion“ handelt.
Bei der Kriminalprävention können Sie sich telefonisch unter der Nummer 059/133 50 3333 oder
per Mail unter der Adresse LPD-S-LKA-Kriminalpaevention@polizei.gv.at melden.
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