Die Situation in der Tiroler Kinder- und Jugendpsychiatrie ist - wie mehrfach berichtet - dramatisch. Kritik via „Krone“ äußerte auch die LA Petra Wolfahrtstätter (Grüne), die vor allem die ÖVP in der Verantwortung sieht. Der Obmann der Tiroler FPÖ, Markus Abwerzger, sieht die Zustände in der Kinder- und Jugendpsychiatrie von der Politik verursacht, daher wendet er sich an die Grünen.
„Wenn nun die Grünen auf die dramatische Situation hinweisen, dann muss man ihnen sagen, dass sie daran selbst Mitschuld haben. Denn unter grüner Regierungsbeteiligung wurde die Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Klinik Innsbruck zu einer Tagesklinik reduziert - und die notwendigen Betten geschlossen“, sagt Abwerzger.
Für ihn sei vor allem der Mangel an Betreuungsplätzen für Kinder und Jugendliche mit Suchterkrankungen ein massives Problem. „Seit Jahren wird diese Problematik von Seiten der ÖVP beinahe marginalisiert. Es bräuchte ein umfassendes Konzept, welches von der gesetzlichen Unterbringung von Jugendlichen, um sie zu schützen, reicht bis hin zu einem räumlichen Ausbau.“
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