Zwei Bildstöcke wurden in der Stadtgemeinde Ferlach renoviert, davon einer sogar übersiedelt - seine aufwendige Reise dauerte ein Jahr. Und es war nicht die erste Umsiedlung.
Zwei Bildstöcke wurden in der Gemeinde Ferlach durch die Kleinprojektförderung des Landes umfassend renoviert: Das als Oschekar-Kreuz bekannte Marterl im Bodental unterhalb des ehemaligen Gasthofes Lausegger und der älteste Bildstock der Pfarre Kappel.
Schon einmal musste er weichen
Der Stock stand über 300 Jahre an der Wegkreuzung in Laiplach, wo er schon einmal wegen einer Bachverbauung die Straßenseite wechseln musste. Da man mit dem etwas lieblosen Platz ohnehin nicht ganz glücklich war, wurde vor der Renovierung noch einmal gesiedelt. Er wurde ausgegraben, das Dach abmontiert, in Metallfolie gewickelt und mit dem Hubstapler abtransportiert.
Die Reise dauerte ein Jahr, weil am Betonsockel Risse entdeckt wurden und das Dach völlig erneuert werden musste. Jetzt steht es aber mit frisch übermalten Bildern an seinem neuen Platz - an der Nostalgiestrecke der Historama-Züge. „Er wurde dort auch schon angenommen und mit Blumen begrüßt“, freut sich Rainer Adamik vom Kulturring Ferlach.
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