Nach sieben Jahren hat Johannes Staudacher, der beliebte Wirt des Dobratsch-Gipfelhauses, seinen Pachtvertrag mit dem Alpenverein Villach gekündigt: „Ich habe keine Lust mehr!“
Der Dobratsch ist eines der bekanntesten Tourenziele Kärntens und bei Schönwetter, egal ob im Sommer oder Winter, ist dort oben sehr viel los. Mitverantwortlich für die große Beliebtheit des Villacher Hausberges ist Hüttenwirt Johannes Staudacher, der mit seinem großartigen Team die Besucher in 2143 Meter Seehöhe mit Kärntner Schmankerln verwöhnt. Doch ab Mai ist jetzt Schluss damit.
„Ich habe den Pachtvertrag gekündigt“, so Johannes Staudacher gegenüber der „Krone“. Gab es Probleme? „Ganz und gar nicht. Die Zusammenarbeit mit dem Alpenverein Villach hat immer funktioniert, aber ich will mich mehr um meinen eigenen Betrieb kümmern.“
Der Nötscher Gastronom hat bekanntlich vor vier Jahren das Almgasthaus Rosstratte, das von vielen liebevoll „Rosstrattenstüberl“ genannt wird, gekauft und seither kräftig ausgebaut. „Meine Mitarbeiter vom Gipfelhaus werden auf der Rosstratte weiter beschäftigt“,so Staudacher.
„Es ist Schade“, so reagiert Klaus Dalmatiner, der erste Vorsitzende des Alpenvereines Villach auf die Kündigung des Pachtvertrages: „Als Nötscher hat es Staudacher geschafft, in kürzester Zeit Arbeitskräfte zu finden, wenn wieder einmal viel los auf dem Dobratsch war. Auch seine ganze Familie hat ihn dabei unterstützt. Wir werden die Schutzhütte jetzt neu ausschreiben.“
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