Ein neues, hochkarätiges Programm wurde gestern für das Liszt Festival in Raiding vorgestellt.
Das diesjährige Festival verspricht ein Musikfest mit vielen Superlativen zu werden – wie könnte es anders sein, mit einem Namenspatron wie Franz Liszt, der schon zu Lebzeiten ein Superstar war. „Liszt Festival bedeutet Champions League“, so Intendant Johannes Kutrowatz. Neben den etablierten Festival-Zyklen im Juni und Oktober mit Stars wie Yury Revich, Boris Bloch oder Olga Scheps wird es bereits im März ein Barock-Jazz Festival geben, zu dem etwa Ausnahme-Saxophonist Gerald Preinfalk geladen ist.
Beim Brass Festival im Mai wird das Publikum in eine blasmusikalische Klangwolke gehüllt. Und im Dezember verzaubern die Family Concerts mit „Peter und der Wolf“ und Publikumsliebling Max Müller. Das übergreifende Thema lautet „Die Welt kommt nach Raiding“. Und tatsächlich werden im Laufe des Jahres Künstler aus rund 40 Nationen in Raiding zu Gast sein.
„Kleinod“ Lisztzentrum
Landeshauptmann und Kulturreferent Hans Peter Doskozil betont: „Es ist ein Kleinod, das wir hier haben mit internationaler Strahlkraft, das wir hegen und pflegen und bewahren müssen.“ Den Worten werden auch Taten folgen, so soll noch in diesem Jahr mit einem Ausbau begonnen werden und das Lisztzentrum um rund 700 Quadratmeter erweitert werden. Auch ein Museumsraum ist dabei angedacht neben einer großzügigen Künstlergarderobe, Backoffice-Bereich und mehr Sanitäranlagen.
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