Für das richtige Mindset schauen sich die Stars der Formel 1 auch gerne einmal in anderen Sportarten um. WM-Leader Antonelli etwa in der Formel 1 ...
Von den Besten lernt man am meisten. Im Sport gilt das auch disziplinenübergreifend, wie Kimi Antonelli in Spa-Francorchamps herausstrich. Der WM-Leader hatte die rennfreie letzte Woche für einen Ausflug nach Wimbledon genutzt und sich dort in der Royal Box lange mit Sitznachbar Roger Federer unterhalten. „Er hat mir gesagt, ich soll nur von Rennen zu Rennen denken und die Emotionen kontrollieren, die Fehler verursachen. Er ist ein unglaublicher Athlet“, so Antonelli, der zuletzt im WM-Kampf in die Defensive geriet.
Eine andere Weltmeisterschaft wirft für einige „Hinterbänkler“ schon ihren verführerischen Schatten voraus. Der Argentinier Franco Colapinto erschien am Donnerstag im Trikot von Lionel Messi im Fahrerlager. Carlos Sainz hatte „seinen“ Spaniern schon im Halbfinale mit einer Videobotschaft Glück gebracht. Und für Fernando Alonso ist das Endspiel eine höchst willkommene Abwechslung zum Frust im Cockpit: „Wir können uns hier in Spa nicht viel erhoffen. Mein Fokus liegt darauf, nach dem Rennen rechtzeitig nach Hause zu kommen, um das Spiel zu sehen“, meinte der 44-jährige Spanier. Seit seinem letzten F1-Titel 2006 haben die spanischen Fußballer einmal die WM und dreimal die EM gewonnen.
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