Weil ein 38-Jähriger offenbar über Monate in Erpfendorf in Tirol zwei von ihm gehaltene Pferde unter anderem nicht mit der notwendigen Nahrung versorgt hat, hätte der Mann nun eigentlich vor Gericht stehen sollen. Doch die Verhandlungstür blieb verschlossen. Der Unterländer kam (vorerst) aber ohne Strafe davon.
Bereits im Vorfeld der Hauptverhandlung hat man eine „diversionelle Einigung“ gefunden, wie Birgit Fink, Sprecherin des Innsbrucker Landesgerichtes, gegenüber der „Krone“ erklärt.
Zweijährige Probezeit unter Aufsicht
Der wegen Tierquälerei angeklagte Mann, der es über vier Monate auch unterlassen haben soll, bei einem seiner Pferde eine dringende Zahnbehandlung durchführen zu lassen, muss sich ab sofort in einer „zweijährigen Probezeit unter Aufsicht“ beweisen.
Tierhalter zeigte sich einsichtig
Laut Fink hat sich der Tierhalter „bereit erklärt, alles zu tun, was zu tun ist“. Er sei einsichtig und gewillt, „die erforderliche Verantwortung zu übernehmen“. Sollten sich diese Zusagen als null und nichtig herausstellen oder er gegen nunmehr festgesetzte Auflagen verstoßen, wird der Fall neu aufgerollt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.