Vor einigen Jahren hatte es Lustenaus Bürgermeister Kurt Fischer mit seinem Twitterbeitrag in die ZIB2 geschafft, jetzt erfreut sein Beitrag die Grünen. Fischer spicht sich darin klar für eine gemeinsame Schule der Zehn- bis 14-Jährigen und somit gegen eine frühe Selektion der Kinder in Gymnasium und Hauptschule aus.
„Es freut mich enorm, dass wir in der ÖVP mit Kurt Fischer einen Verbündeten für die gemeinsame Schule gewonnen haben. Ich lade Kurt Fischer ein, gemeinsam mit uns Überzeugungsarbeit bei der ÖVP zu leisten“, kommentierte die Grüne Klubobfrau Eva Hammerer den Twitter-Beitrag des schwarzen Bürgermeisters, der bis 1996 Professor am Bundesgymnasium Dornbirn war.
Die Blockade-Haltung einiger ÖVP-Politiker hätte das wichtige Projekt im Keim erstickt. „Durchbrechen wir diese bildungspolitischen Scheuklappen und geben wir Vorarlberg die Chance, Modellregion für eine gerechtere und leistungsstärkere Schule zu werden“, forderte Hammerer. Geht es nach ihr, sollten alle Beteiligten eingebunden werden, so dass ein breiter Prozess für den Neustart erfolgen kann.
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