Brüchiger Frieden. Es ist nur ein (sehr) brüchiger Frieden, den die SPÖ bei ihrer Klausur in Kärnten erreicht hat, schreibt in der heutigen „Krone“-Ausgabe Innenpolitik-Leiterin Ida Metzger. Er bricht vermutlich, sobald sich der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil wieder meldet. Dieser war bekanntlich in Klagenfurt nicht dabei. Metzger zitiert einen Partei-Granden, der flüstert, dass man laufend versuche, mit Doskozil im Hintergrund zu sprechen, aber man wisse nicht, was dieser wirklich wolle. Der hochrangige Rote: „Er will nicht zurück ins Parteipräsidium, er will nicht Parteichef werden.“ Das mag schon stimmen. Metzger schreibt, dass Doskozil am Modell der deutschen Roten Gefallen findet: Auch Olaf Scholz wurde Bundeskanzler, ohne SPD-Parteichef zu sein. Andererseits: Kann sich jemand das Duo Doskozil als Spitzenkandidat und Rendi-Wagner als Parteichefin vorstellen? Nein, dieses Duo würde zerbrechen, noch ehe Frieden geschlossen ist!
Kein Weihnachtsfrieden. Waffenruhe zu den orthodoxen Weihnachtsfeiertagen an diesem Wochenende - diese Ankündigung von Wladimir Putin hat ohnehin niemand ernst genommen. Die Ukrainer sind erst gar nicht darauf eingegangen. Es wird weiter geschossen. Und so wird es wohl noch lange bleiben. Echter Friedenswille: Der ist weder auf der einen, noch auf der anderen Seite zu sehen. Es wird also noch viel Blutvergießen, noch viel Leid geben.
Kommen Sie gut durch den Samstag!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.