Hier haben viele Menschen genau richtig gehandelt, In Steyr war ein 39-Jähriger beim Fischefüttern ins kalte Wasser des Wehrgrabens gefallen. Eine ehemalige Duathlon-Staatsmeistern war maßgeblich an der Rettung des Mannes beteilgt. Die „Krone“ hat mit ihr gesprochen.
Es waren Hilferufe, die Karin Gaberc (47) Montagfrüh auf ihrer Laufstrecke in Steyr aufschreckten. Die ehemalige Staatsmeisterin im Duathlon war gerade im Bereich des Wehrgrabens unterwegs, sah dort dann einen Mann im Wasser treiben. „Er war in Ufernähe, hatte unter den Füßen aber keinen Halt und allein auch keine Chance, herauszuklettern.“ Da sie ihr Handy nicht bei sich trug, bat sie eine Passantin (47), via Notruf Alarm zu schlagen.
Mit Hundeleinen gesichert
„Es ist mir dann gelungen, die Hand des Mannes zu packen – sie war steif und eiskalt, er hatte Todesangst“, erzählt die Sportlerin. Sie konnte verhindern, dass er abtreibt. Der 39-Jährige stammelte, dass er beim Fischefüttern ausgerutscht und ins Wasser gestürzt sei. Als dann noch eine Spaziergängerin (60) mit zwei Hunden kam, wurden dem Verunglückten die Leinen zugeworfen. Die drei Frauen hielten den Mann gemeinsam an seiner Jacke fest, schafften es aber nicht, ihn herauszuziehen. „Seine Kleidung war vollgesogen und er ist immer schwächer geworden. Ich hab’ die ganze Zeit mit ihm gesprochen und versucht, Blickkontakt zu halten“, so Gaberc.
Der Mann ist ganz panisch gewesen. Ich hab’ versucht, mit ihm zu reden und gesagt: Josef schau’ mich an, halten wir Augenkontakt!
Lebesretterin Karin Gaberc (47), mehrfache Staats-meisterin im Duathlon
Vier Polizisten halfen
Sie befestigte schließlich sein Handgelenk an einer Leine und diese an einem Baum. Zum Glück kamen dann vier Polizisten. „Ihnen ist es gelungen, den Herrn an Land zu ziehen. Er war unterkühlt und musste ins Spital gebracht werden.“
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