Im vergangenen Herbst wurde das Auto eines äußerst risikofreudigen Fahrers in Bregenz auf die Bahngleise geschleudert. Der Mann stieg aus und ließ seinen Boliden einfach stehen - ohne das der Bahn oder der Polizei zu melden. Seine Rücksichtlosigkeit kommt ihn nun wohl teuer zu stehen.
Gleich zwei Anzeigen werden jenem deutschen Fahrer zugestellt, der im September vergangenen Jahres ein missglücktes Drift-Manöver in Bregenz hinlegte und schließlich auf den Bahngleisen zum Stillstand kam. Den Boliden ließ er einfach stehen und flüchtete - ohne die Gefahrenquelle zu melden. Das hat nun Folgen: Der Fahrer ist laut ORF Vorarlberg nicht zu einer Einvernahme bei der Polizei erschienen und wurde deshalb bei der Bezirkshauptmannschaft wegen Unfallflucht und bei der Staatsanwaltschaft Feldkirch wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit angezeigt.
Der Crash hatte im September für großes Aufsehen gesorgt: Mit stark überhöhter Geschwindigkeit raste der Deutsche mit drei Beifahrern von der Montfortstraße kommend in die Seestraße in Fahrtrichtung Lochau. Aufgrund eines missglückten Drift-Manövers kam der Fahrzeuglenker ins Schleudern und schlitterte über eine Strecke von gut 100 Metern die Seestraße entlang.
Flucht in die Innenstadt
Er geriet dabei auf die Gegenfahrbahn, fuhr auf den Gehsteig auf, durchbrach eine Buchenhecke entlang der Bahngleise und kam in weiterer Folge auf den Schienen zum Stillstand. Laut Zeugenangaben flüchteten alle vier Insassen über die Seestraße in die Bregenzer Innenstadt und ließen das Fahrzeug unbeaufsichtigt auf den Gleisen zurück - und ohne jegliche Meldung an ÖBB oder Polizei.
Aufgrund des Stillstandes des Fahrzeugs auf dem Bahngleis und der darüber liegenden Hochspannungsleitung musste schließlich von den Einsatzmannschaften der gesamte Schienenverkehr eingestellt und für die Fahrzeugbergung mittels Bergekran die stromführende Leitung unterbrochen werden.
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