Laufllegende Zatopek machte „Mister Silvesterlauf“ Hubert Lang aus Natternbach Mut. Nach Enttäuschung „Erfolgsrun“ in Europa
Lehrer, Fußballer bei Union Natternbach, Nachwuchstrainer bei Donau Linz zusammen mit LASK-Legende Gerhard Sturmberger, Erfinder des Silvesterlaufs in Peuerbach: der „stille Macher“, Visionär Hubert Lang (68) . Der Schulkollege des Linzer Bischofs Manfred Scheuer zieht seine Ideen mit Power und einer gewissen Sturheit durch.
Über 1000 Meistertitel und Olympia-Bronze
So gründete er 1978 die Leichtathletik-Sektion der Union Natternbach. Unter ihm als Obmann wurden mehr als 1000 österreichische Meistertitel in verschiedenen Alterskategorien geholt. Höhepunkte waren Olympia-Bronze von Theresia Kiesl 1996 (1500 m) und die Olympia-Teilnahmen von Lauf-Ass Günther Weidlinger (2000, 2004, 2008): Die Krönung des ehemaligen ULC-Linz-Mittelstreckenläufers und LA-Landespräsidenten war die Silvesterlauf-Idee: „Wir konnten mit dem Erlös die Schulden des Vereins zurückzahlen.“
Red Bull-Chef lief dreimal mit
1997 dann der Wechsel nach Peuerbach: „Meine Heimatgemeinde Natternbach konnte mich nicht mehr finanziell ausreichend unterstützen. Ich war wütend, enttäuscht. Im Nachhinein war der Wechsel goldrichtig.“ In Prag ermutigte ihn der vierfache Olympiasieger Emil Zatopek, internationale Stars zu holen. Mit den Kenianer Superläufern (an der Spitze Weltmeister Daniel Komen) ging alles auf, Top 3 der Silvesterläufe in Europa. Viel Prominenz lief seither mit, dreimal auch ein gewisser Oliver Mintzlaff, Red-Bull-Chef nach dem Tod von Besitzer Didi Mateschitz. Lang: „Mintzlaff war damals großer Puma-Chef, unterstützte uns. Sportlich landete er immer unter den ersten Zwanzig!“
Reinhard Waldenberger/Kronen Zeitung
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