Das „3. Dornbirner Silvesterspringen powered by Vo Üs“ brachte zwar nicht den erhofften Weltrekord für Masters-Kugelstoßerin Marianne Maier - eine Dame hatte vor dem Jahreswechsel aber nochmals Grund, sich zu richtig zu freuen.
Einen Weltrekord gab es am Silvestertag in der Dornbirner Leichtathletikhalle keinen zu feiern - dafür fehlten Masters-Kugelstoßerin Marianne Maier am Ende 47 Zentimeter. „Die Grippe, die ich vor Weihnachten hatte, sitzt mir doch noch in den Gliedern. Ich war einfach zu instabil“, gestand die 80-Jährige, die mit ihrer Weite von 9,97 Metern aber einen neuen österreichischen Rekord in der W80-Kategorie aufstellte.
Grund zur Freude hatte auch Rekord-Siebenkämpferin Chiara Schuler. Im Kugelstoßen bewies die 21-jährige Hörbranzerin einmal mehr ihre Extraklasse und verbesserte mit 13,80 Metern ihre persönliche Bestleistung um elf Zentimeter. „Das ist natürlich ein richtig cooler Jahresabschluss“, strahlte „Kiki“, die auch im Weitsprung mit 5,81 Meter die Tageshöchstweite erzielte. „Dafür, dass die Sprünge gar nicht so gut waren, haben die Weiten gepasst“, erklärte Schuler.
Den Sieg bei den Herren holte sich mit 7,10 Metern Heeressportler Oluwatosin Ayodeji. Ein Sprung, der in den Bereich des Limits für U23-EM (7,60 Meter) ging, gelang ihm auch - der war aber knapp übertreten.
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