Die Erfahrungen der vergangenen Jahre und die Vorfälle der verheerenden Halloween-Nacht in Linz ziehen Spuren nach sich: In ganz Österreich, und somit auch in der Steiermark, wird die Polizei zu Silvester mit sämtlichen Kräften unterwegs sein.
Die Menschen werden wieder ohne Corona-Einschränkungen feiern können - und das ist auch gut so. Was leider zu erwarten ist: Viele werden über die Stränge schlagen. Dementsprechend ist auch die steirische Polizei in Alarmstellung und hat einen Plan erstellt, wie man möglichen Eskapaden entgegenwirken kann. Sämtliche verfügbaren Kräfte werden in Uniform und in Zivil unterwegs sein. Erwartet werden vor allem Gewaltdelikte in der Familie und Körperverletzungen im öffentlichen Raum. Denn dort, wo viele Menschen aufeinander treffen und der Alkohol fließt, herrscht erhöhtes Konfliktpotenzial. Natürlich wird auch das Pyrotechnik-Gesetz überwacht: „Die Polizei ist angehalten, rigoros zu strafen“, sagt Polizei-Pressesprecher Heimo Kohlbacher.
Jugendschutz, Alkohol und Pyrotechnik
Erhöhter Fokus wird auch auf das Jugendschutzgesetz und Alkohol am Steuer gelegt. Der Bedarf wird je nach Lage - ob Ballungsraum oder ländliches Gebiet - angepasst.„ Alkoholsünder seien schon einmal vorgewarnt: “Jeder, der glaubt, alkoholisiert fahren zu müssen, wird in eine Polizeikontrolle geraten!"
Jeder, der glaubt, alkoholisiert fahren zu müssen, wird in eine Polizeikontrolle geraten! Also: Lasst das Auto stehen!
Polizei-Pressesprecher Heimo Kohlbacher
Nicht nur auf den Straßen, auch im Internet wird die Polizei Präsenz zeigen. Aus diversen Vorfällen, wo sich Kriminelle über Social Media verabredet haben, hat man nämlich dazugelernt. Auch dieser Bereich wird durchgehend durchleuchtet.
Kohlbacher geht auch von einer höheren Anzahl an Notrufen zu Silvester aus. Beispiel: Im Vorjahr zählte die steirische Polizei zwischen Silvester und Neujahr 2004 Notrufe, 687-mal musste tatsächlich ausgerückt werden. Diese Zahl wird, so vermutet man, heuer deutlich ansteigen.
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