Gouverneurin im Visier
16 Jahre Haft für Möchtegern-Entführer in den USA
Ein Gericht in den USA hat einen der beiden führenden Köpfe hinter der geplanten Entführung von US-Gouverneurin Gretchen Whitmer zu 16 Jahren Haft verurteilt. Das Strafmaß liegt damit deutlich unter der von der Staatsanwaltschaft geforderten lebenslangen Haftstrafe, wie US-Medien am Dienstag berichteten. Es ist aber die höchste Strafe, die in dem Fall bisher verhängt wurde.
Der 39-Jährige war bereits im August schuldig gesprochen worden, weil er die Entführung Whitmers mitgeplant und dafür auch den Einsatz einer Bombe in Erwägung gezogen hatte. Damit sollte das Sicherheitspersonal der Politikerin außer Gefecht gesetzt werden.
Pläne kamen bereits 2020 ans Licht
Die Pläne zur Entführung der Demokratin Whitmer, der im November wiedergewählten Gouverneurin des Bundesstaats Michigan, waren im Jahr 2020 ans Licht gekommen, nachdem Ermittler des FBI in sozialen Netzwerken auf Diskussionen einer bestimmten Gruppe über den „gewaltsamen Sturz bestimmter Regierungs- und Strafverfolgungskomponenten“ aufmerksam geworden waren.
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Mitte Dezember waren im Zusammenhang mit dem Komplott bereits drei weitere Männer zu zwölf, zehn und sieben Jahre langen Haftstrafen verurteilt worden.
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