Sa, 18. August 2018

Neue Bedrohung

17.08.2011 10:32

Obama: "Einsamer Wolf" gefährlicher als Al-Kaida

Die blutigen Anschläge von Norwegen haben auch in den USA zu einer neuen Diskussion bzw. sogar zu einem Umdenken in Sachen Terrorbedrohung geführt. US-Präsident Barack Obama erklärte jüngst in einem Interview, dass sein Land derzeit weniger vor "massiven, gut koordinierten Terrorangriffen" - wie etwa jenen des 11. September 2001 - als vor der Aktion eines "einsamen Wolfes" à la Anders Breivik gewappnet sein müsse.

Der US-Präsident hält den Anschlag eines Einzeltäters in den USA demnach derzeit für wahrscheinlicher als etwa einen Großangriff der Al-Kaida. In einem Interview mit dem Sender CNN sagte Obama am Dienstag, man sei wachsam und überprüfe mögliche Risiken. Die größte Sorge der Sicherheitsbehörden sei aber "irgendjemand mit einer einzigen Waffe, der ein so großes Massaker anrichten kann, wie es unlängst in Norwegen geschehen ist".

"Al-Kaida viel schwächer als damals"
"Wir bleiben stets auf der Hut, erst recht vor dem bevorstehenden zehnten Jahrestag der Anschläge von New York, Washington und Pennsylvania", sagte der US-Präsident und verwies auf die Fortschritte, die in den vergangenen zehn Jahren erreicht worden seien: Die Al-Kaida sei inzwischen eine viel schwächere Organisation als damals.

Leibwächter gegen Töchter-Verehrer
Obama zeigte sich in dem Interview zudem zuversichtlich, im November 2012 wiedergewählt zu werden. Auf die Frage, welches Geschenk seine 13 und zehn Jahre alten Töchter Malia und Sasha erwarten könnten, wenn er im Amt bestätigt werden sollte, zwinkerte der Präsident: "Wenn ich wiedergewählt werde, werden wir weiter von Leibwächtern bewacht, sodass Burschen, wenn sie meinen Mädchen den Hof machen, von Männern mit Waffen umzingelt sein werden..."

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