Aufregung herrscht nach der Abberufung von Alfred Lercher als Landesgeschäftsführer des AMS Tirol. Die Stelle wird nun neu ausgeschrieben. Über den Grund für Lerchers fristlose Entlassung wird heftig spekuliert.
Die Aufregung ist groß, die Spekulationen blühen. Wie berichtet, wurde Tirols Landesgeschäftsführer des Arbeitsmarktservice (AMS) Alfred Lercher vom Verwaltungsrat abberufen und fristlos entlassen.
Ende 2020 hatte Lercher das Amt mit 39 Jahren unter besonders schwierigen Voraussetzungen aufgrund der Pandemie übernommen. Er begann seine Laufbahn 2002 beim AMS Reutte. 2010 wechselte er in die Landesgeschäftsstelle. Dass diese langjährige Verbindung nun so abrupt endet, sorgt natürlich für heftige Spekulationen.
Ausschreibung Anfang 2023
Aus Datenschutzgründen könne über die Abberufung Lerchers keine Auskunft gegeben werden, sagt Sabine Platzer-Werlberger, stellvertretende Landesgeschäftsführerin, gegenüber der „Krone“. Platzer-Werlberger hat nun interimistisch die Leitung des AMS Tirol übernommen. Anfang 2023 wird der Posten neu ausgeschrieben.
Drastischer Schritt bei schwerwiegendem Grund
Zugeknöpft gibt man sich auch beim AMS-Verwaltungsrat in Wien. Ein Sprecher bestätigt gegenüber der „Krone“ aber die fristlose Entlassung und meint: „Es war eine eindeutige Geschichte.“ Klar ist, dass so eine drastische Maßnahme nur bei schwerwiegenden Gründen möglich ist. Wie die „Krone“ aus internen Kreisen erfuhr, soll ein Vorfall rund um eine Veranstaltung zur Abberufung geführt haben.
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