Die jüngsten Freiwilligen des Landes stehen im Dienst für die Kleinen und sind Vorbilder: Kärntens Schülerlotsen des Jahres wurden geehrt und erklären ihr Erfolgsrezept.
Es gilt als das erste Ehrenamt, das man im Leben annehmen kann. Ab zwölf Jahren können sich Interessierte als Schülerlotse zur Verfügung stellen, um jüngeren Kollegen sicheres Geleit in die Schule zu geben. In Kärnten machen das derzeit 236 Schüler, dazu kommen noch 18 Erwachsene, die Schulwegpolizisten heißen. Gemeinsam sichert man 31 Schulen.
Die freiwilligen Jugendlichen werden von der Schulleitung der Polizei genannt, die ihre jungen Kollegen ausbildet, damit sie lernen „mit der Kelle die Lücke zu finden“, wie es Oberst Adolf Winkler ausdrückt. Und auch mit den nicht immer nur freundlichen Autofahrern umzugehen.
Schülerlotsen sind Vorbilder, nicht nur für Schüler, sondern auch für Erwachsene. Wir sind alle verantwortlich für die Sicherheit. Die Lotsen leisten einen wertvollen Beitrag.
Oberst Adolf Winkler, Landespolizeidirektion
Auch wenn die einzige Entlohnung darin besteht, zehn Minuten später zum Unterricht kommen zu dürfen, machen sie es alle verlässlich und gerne. Wie Brian Hofer von der MS Völkendorf. Der Zwölfjährige steht erst seit Oktober auf der Straße und gewann trotzdem unter 30 Nominierten die Wahl zum Schülerlotsen des Jahres, die auch nach Freundlichkeit und respektvollem Umgang bewertet wurden. „Ich mach es einfach gerne!“, lacht Brian.
Helmut Mark, der als Pensionist zum Schulweg-Polizist des Jahres gewählt wurde, verrät sein Erfolgsrezept: „Von mir kriegt jeder ein Lächeln- auch die genervten Autofahrer.“
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