Eine Mutter und ihre Tochter haben sich in der Nacht auf Donnerstag in Hirtenberg (Niederösterreich) aus einem brennenden Wohnhaus ins Freie gerettet. Bei den Löscharbeiten standen fünf Feuerwehren mit 64 Helfern im Einsatz. Die Brandursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Die Tochter war durch einen Knall aus dem Schlaf gerissen worden. Da sie Brandgeruch wahrnahm, weckte sie ihre Mutter. Beide konnten sich ins Freie retten. Flammen schlugen laut Bezirksfeuerwehrkommando aus dem Wintergarten und dunkle Rauchwolken quollen aus dem Dach.
„Laute Hilfeschreie weckten auch den Nachbarn, der geistesgegenwärtig über den Notruf sofort die Einsatzkräfte alarmierte“, hieß es. Die Feuerwehren wurden kurz vor 4.30 Uhr verständigt. Rettungssanitäter des Roten Kreuzes kümmerten sich um die geschockten Bewohner.
„Familie hatte großes Glück“
„Die Familie hatte großes Glück im Unglück - wenige Minuten später, und der Fluchtweg wäre für die Familie nicht mehr passierbar gewesen“, sagte der Einsatzleiter, Kommandant Franz Xaver Wallisch von der FF Hirtenberg.
Wenige Minuten später, und der Fluchtweg wäre für die Familie nicht mehr passierbar gewesen.
Feuerwehrkommandant Franz Xaver Wallisch
Atemschutztrupps entfernten Dachziegel, um den Brand in der Unterkonstruktion zu bekämpfen. Mit der Wärmebildkamera wurden einzelne Glutnester im Gebälk lokalisiert und gelöscht. Die Bewohner blieben unverletzt, am Gebäude entstand erheblicher Sachschaden. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar, der Wintergarten eingestürzt.
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