Für die heutige (11) erste Weltcupentscheidung der Skicrosser in Val Thorens hatten sich am Dienstag mit Sonja Gigler und Mathias Graf zwei Vorarlberger qualifiziert. Wo soll es im Rennen hingehen? „Da bei uns in jedem Heat etwas passieren kann, ist es sehr schwierig eine Wunschplatzierung zu formulieren“, sagt der Dornbirner, der allerdings mit großer Wahrscheinlichkeit seine ersten Weltcupzähler holen wird.
Gestern stand in den französischen Alpen die Quali für das Freitagsrennen an. Gigler fuhr dabei auf Rang neun und war damit erneut die beste ÖSV-Dame. Graf lieferte im Schlussteil eine ausgezeichnete Fahrt, verlor aber bis zur ersten Zwischenzeit schon einiges an Zeit - mit Rang 13 konnte der Kästle-Pilot aber dennoch sehr gut leben!
Faustdicke Überraschung
Für eine faustdicke Überraschung sorgte der Klostertaler Claudio Andreatta. Bei schlechter werdenden Sicht- und Pistenverhältnissen mit der hohen Nummer 55 auf Rang 25 - 1,07 Sekunden hinter Quali-Sieger Brady Leman (Kan) - und zog damit im zweiten Versuch erstmals in die Finalheats der besten 32 ein. „Wahnsinn, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll“, war der 22-jährige Augment-Pilot baff. Und wie weit soll für den C-Kaderathleten in den Heats gehen? „Ganz ehrlich: Alles, was noch kommt, ist Draufgabe. Mit der Final-Quali habe ich bereits jetzt mein Saisonziel erreicht.“
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