Philipp Kieninger steht vor einer großen Premiere: Ab heute steht er im Stück „Der Drachenberg“ auf der Bühne im Oval.
Ein bisschen Bogenschießen muss ich schon noch üben“, erzählt Philipp Kieninger. Schließlich muss er ab heute Abend im Theaterstück „Der Drachenberg“ den feuerspeienden Riesen erlegen, um seine Herzensdame aus der Gefangenschaft zu retten.
Die Bühne ist Philipp Kieningers Element. Bereits mit zarten 12 Jahren schnupperte er erste Theaterluft. Seither erarbeitet er mit Reinhold Tritscher, dem Chef vom Theater Ecce, regelmäßig neue Stücke. In „Der Drachenberg“ ist der 25-Jährige nun erstmals in einer Hauptrolle zu sehen. Probleme, sich lange Texte zu merken, hat der mit dem Down-Syndrom geborene Salzburger nicht. „Ich löse das mit meiner Fantasie. Da begebe ich mich einfach auf eine Reise und knüpfe meinen Text dann daran“, erklärt er.
Von dieser Herangehensweise ist Theater-Chef Tritscher begeistert: „Die Zusammenarbeit mit Philipp beim Drachenberg war höchst professionell. Er nimmt die Angelegenheit sehr ernst und ist mit großer Konzentration bei der Arbeit.“
Kieninger selbst sieht sich noch lange nicht am Rande seiner künstlerischen Träume angekommen: „Ich würde gerne auch einmal ein Stück inszenieren. Gerade schreibe ich mit ein paar Kolleginnen und Kollegen an einem Stück über die Liebe.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.