Der Steirer Werner Amon war erstmals im Ausschuss der Regionen in Brüssel zu Gast. Eines der Themen auf der Tagesordnung: der Abschuss von Wölfen, den Amon befürwortet.
Mit Christopher Drexlers Aufstieg zum Landeshauptmann hat Ex-Volksanwalt Werner Amon die Europa-Agenden im Land Steiermark übernommen. Bis gestern weilte er erstmals offiziell für den Ausschuss der Regionen in Brüssel – und stellte gegenüber der „Steirerkrone“ klar, wie er sich die Europäische Union vorstellt: „Wir haben ein großes Interesse daran, dass die EU nicht zu zentralistisch wird.“
Ein Beispiel dafür: Wolfsabschüsse. „In Brüssel kann man es sich nicht vorstellen, dass der Wolf am Land eine Gefahr ist, wenn kleine Kinder draußen spielen.“
Tierschützer sind übrigens überzeugt, dass so eine Gefahr nicht besteht und Abschüsse nichts bringen. Amon aber bleibt dabei: „Jagdrecht ist ein Landesrecht. Trotzdem mischt sich die EU hier ein.“
„Außengrenzen besser schützen“
In der Asylfrage wünscht sich der Landesrat mehr EU. „Außengrenzschutz ist eine Überlebensfrage. Ich bin ein flammender Anhänger eines offenen Binnenmarktes“, nimmt er auch gleich die Frage nach einem Schengen-Beitritt von Kroatien vorweg.
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