Die Stadt Wels hat ein Hilfspaket in Höhe von 2,3 Millionen Euro für 20.000 Betroffene geschnürt, um die sozialen Folgen der Teuerung abzufedern. Unter anderem sollen Elternbeiträge für Kinderbetreuung übernommen werden.
Die Stadt übernimmt für zwei Monate die Elternbeiträge für die Kinderbetreuung bzw. für ganztägige Pflichtschulen in Wels, wenn beide Elternteile nicht mehr als 4000 Euro verdienen. Zudem gibt es einen einmaligen monatlichen Kostenersatz für mobile Betreuung und Pflege. Auf Dauer wird der Zuschuss für Essen auf Rädern erhöht.
Hauptwohnsitz in Wels ist Pflicht
Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung ist unter anderem, dass die Personen ihren Hauptwohnsitz in Wels haben. Außerdem gibt es noch - gekoppelt an Netto-Einkommensobergrenzen - einmal 100 Euro. Die Auszahlung erfolge auf die sogenannte Wels Card, die bei etwa 240 Betrieben gelte, so Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ).
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