Nächste Hiobsbotschaft für den kriselnden steirischen Anlagenbauer Christof Industries: Als Folge der Insolvenz der Christof Industries Austria musste nun eine auch die Holding Christof Industries Global ein Sanierungsverfahren beantragen. Die Passiva liegen bei rund 107 Millionen Euro. 50 Dienstnehmer sind betroffen.
Die Insolvenz der Christof Industries Austria war im September die bis dato größte steirische Pleite im heurigen Jahr. Mittlerweile scheint die Zukunft des Unternehmens aber gesichert, wie Insolvenzverwalter Alexander Isola Mitte November mitteilte. Doch als Folge dieses Konkurses musste jetzt mit der Christof Industries Global die nächste Holding des Grazer Unternehmens Insolvenz beantragen. „Diese Maßnahme ist eine Folge der laufenden Insolvenzverfahren, wo nun Garantien an die Holdinggesellschaft gezogen wurden. Deshalb ist ein Sanierungsverfahren akut notwendig geworden“, teilte das Unternehmen mit.
Fortführung beabsichtigt
Zudem soll auch ein Großauftrag („zu Unrecht“) vom Auftraggeber gekündigt worden sein. Laut KSV1870, AKV und Creditreform werden die Passiva mit rund 107,155 Millionen Euro angegeben, die Aktiva werden mit 10,61 Millionen Euro bewertet. 50 Dienstnehmer sind im Unternehmen, das jedenfalls fortgeführt werden soll, aktuell beschäftigt. Angeboten wird ein Sanierungsplan, wobei den Gläubigern eine 20-prozentige Quote, zehn Prozent als Teilbarquote sowie zehn Prozent binnen 24 Monaten, angeboten wird.








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