Die „Krone“ berichtete über neue Vorwürfe gegen den Salzburger Wohnbauträger Gswb. Auch bei der von der Gswb beauftragten Baufirma dürfte nicht alles rund laufen.
Auch mit der Firma, die für den Salzburger Bauriesen Gswb die Mehrzahl der Sanierungen durchführt, soll es laut Insidern Probleme geben. Wie berichtet, steht der Verdacht im Raum, dass der gemeinnützige Wohnbauträger seinen Mietern unnötig hohe Kosten verrechnet - und auch mit Sanierungen Geld zurück in die Kassen spült. Die Geschäftsführung weist diese Vorwürfe entschieden zurück, Insider berichten jedoch von „desaströsen Zuständen“ im Unternehmen.
25.000 Wohnungen verwaltet die Gswb im Bundesland Salzburg – etwa 30 werden davon pro Monat saniert. Den Großteil der Bauarbeiten übernimmt dabei ein Salzburg-Ableger einer deutschen Baufirma. Auch hier dürfte nicht alles astrein laufen. Die Vorwürfe: Das Unternehmen benutze minderwertiges Material, arbeite mit Fachkräften ohne jegliche Deutschkenntnisse und sei schleißig bei der Dokumentation.
Die Informations-Hotline ist teilweise unerreichbar
Bei jeder Sanierung bekommt die Gswb zehn Prozent der Kosten zurück – diese werden für die Baubetreuung verrechnet. Für die Mieter gibt es dadurch aber nur wenige Vorteile: Wenn man sich mit Fragen an die Informations-Telefonnummer des Bauriesen wendet, hängt man teilweise lange in der Warteschleife, bevor die Verbindung abbricht...








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