Küstenrudern

Olympia-Hoffnung braucht nach Verletzung Geduld

Küstenruder-Athletin Tabea Minichmayr (Möve Salzburg) verbrachte die meiste Zeit in dieser Saison nicht am Meer, sondern bei der Reha. Die Schulterverletzung zwang sie zu einer monatelangen Pause. Jetzt gibt es Licht am Ende des Tunnels. Die 27-Jährige braucht aber noch Geduld . . .

Anfang März wurden die Schmerzen in der Schulter einfach zu groß. Trotz Physio wurde es nicht besser. Eine Operation war für Tabea Minichmayr der einzige Ausweg. Das bedeutete für die Küstenruderin aber gleichzeitig, dass sie einen großen Teil der Saison verpassen wird. Geplant wäre ein Comeback im Juni gewesen, das hat sich aber verschoben. Die Schulterverletzung wird für die Olympia-Hoffnung für 2028 zum Geduldsspiel. „Es geht schon viel besser“, gibt die 27-Jährige endlich ein positives Update. „Sie ist zwar noch nicht ganz ausgeheilt, aber ich kann schon Rudern und in der Therapie geht auch viel weiter.“

Es gibt also endlich Licht am Ende des Tunnels. Dennoch ist ein Wettkampfcomeback noch nicht in Aussicht. „Wir schauen jetzt einfach Woche für Woche“, will sich Minichmayr auch die nötige Zeit geben. Denn für ihren großen Traum, die Olympischen Spiele 2028, braucht sie ihre Schulter in Topverfassung. Auch, wenn es aus sportlicher Sicht ohnehin schwer wird, sich zu qualifizieren. Denn mit Magdalena Lobnig gibt es eine sehr starke rot-weiß-rote Konkurrentin. Und die Richtlinien besagen, dass Österreich pro Geschlecht nur einen Athleten nach Los Angeles schicken darf.

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