Für einen umfangreichen Sucheinsatz sorgte am Samstagabend eine ukrainische Wanderin, die gemeinsam mit ihrer Begleiterin bei einer Wanderung im Bereich des Hafelekar nicht bei der Bergstation Seegrube erschienen war. Zahlreiche Einsatzkräfte sowie die Libelle FLIR standen im Einsatz, ehe die Frau einige Stunden später von selbst auftauchte.
Gegen 18.40 Uhr meldete eine Ukrainerin dem Betriebsleiter der Nordkettenbahnen, dass ihre 38-jährige Begleiterin, ebenfalls aus der Ukraine, nicht wie vereinbart beim Treffpunkt bei der Bergstation erschienen sei. Dieser alarmierte die Einsatzkräfte und startete eine umfangreiche Suchaktion. Im Einsatz standen die Bergrettung Innsbruck mit 15 Einsatzkräften und zwei Suchhunden, zwei Alpinpolizisten und Streifen, eine Drohne der Polizei sowie die Libelle FLIR. Aufgrund der bereits eingetretenen Dunkelheit wurden alle Gehwege im Bereich des Hafelekar von der Bergrettung abgesucht. Die Suche verlief jedoch ergebnislos.
Happy End mitten in der Nacht
Gegen 22.30 Uhr dann die gute Nachricht: Die Vermisste tauchte wohlbehalten in der Zwischenzeit in ihrer derzeitigen Unterkunft auf, wodurch die Suchaktion beendet werden konnte. „Die Frau gab ersten Erhebungen zufolge an, sich zu keinem Zeitpunkt in Gefahr befunden zu haben“, teilte die Polizei mit. Zudem verstehe sie nicht, warum nach ihr gesucht worden sein. Aufgrund des Einsatzes musste die Nordkettenbahn bis 23 Uhr geöffnet bleiben.
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