Der Bildungscampus ist ein echtes Schmuckstück“, freut sich Bürgermeister Johannes Ebner (ÖVP). Durch den neuen Bau im Zentrum der Gemeinde sind jetzt Kindergarten und Volksschule am selben Standort. Der Kindergarten wurde vor etwas mehr als einer Woche offiziell eröffnet. Neun Millionen Euro hat dieser gekostet, bietet Platz für 14 Gruppen. Derzeit werden 13 davon genützt. 193 Kinder der Gemeinde werden in diesen betreut. Genau so viele – auch 193 Kinder – gehen in die Volksschule. Einen anderen Standort für die Kinderbetreuung gibt es mit dem Campus nicht mehr. „Langfristig gesehen ist das auch günstiger in der Erhaltung“, so der Ortschef, der bereits am nächsten Projekt feilt.
Spätestens 2024 soll die Feuerwehr an einen neuen Standort übersiedeln. Hallwang hat bereits direkt beim Sportgelände ein Grundstück erworben. Der aktuelle Standort wäre dann für die Erweiterung des Bauhofs frei. Derzeit sind 120 Mitglieder bei der Freiwilligen Feuerwehr des 4261-Einwohner-Orts engagiert.
Beim Wachstum steigt der Bürgermeister auf die Bremse. Das soll künftig nur mäßig sein. „Das Bauland ist bei uns eher knapp“, sagt Ebner. Ein größeres Projekt wird es dennoch geben. Im Zentrum werden 66 Wohneinheiten entstehen. Bei 22 geförderten Wohnungen hat sich die Gemeinde das Vergaberecht gesichert.
Ziel: Die Lebensqualität in der Gemeinde erhalten
Was dem Bürgermeister und der Bevölkerung wichtig ist: das ländliche Flair. „Das liefert mit der Nähe zur Stadt Salzburg viel Lebensqualität. Unser Charakter mit vielen funktionierenden Landwirtschaften muss daher erhalten bleiben“, so Ebner, der selbst eine Landwirtschaft in der Gemeinde betreibt.
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