Salzburg ist unter Trainer Danny Röhl wieder zu einer Siegermannschaft geworden. Im ersten Saisonabschnitt bis zur XXL-Länderspielpause blieben die Bullen ungeschlagen, feierten zudem einige Kantersiege (wie das 4:1 gegen die Austria oder das 5:1 gegen Rapid). Doch einige Mal dauerte es lange bis zum Torerfolg.
Die Bundesliga ist zurück! Nach der XXL-Länderspielpause geht es für Red Bull Salzburg am Samstag (17) beim GAK weiter. Bei den Rotjacken gelten die Bullen freilich als Favorit, alles andere als ein Erfolg der bislang ungeschlagenen Mozartstädter wäre eine Überraschung.
Weniger verwunderlich wäre dafür ein spätes Tor von Salzburg. Denn für Bullen-Fans zahlt es sich in dieser Saison besonders aus, bis zum Abpfiff dranzubleiben. Zumeist wird man für die Geduld noch belohnt. Zwölf ihrer insgesamt 37 Pflichtspieltreffer, also fast ein Drittel, erzielte die Mannschaft von Trainer Danny Röhl erst nach der 75. Minute.
In der Schlussviertelstunde laufen die Bullen also besonders heiß. Dieser Umstand ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen.
Geduld: Die Salzburger schmeißen nicht die Nerven weg, selbst wenn es gegen einen tief stehenden Gegner kein Durchkommen gibt. Gleichzeitig bleibt die defensive Stabilität bis auf wenige Ausnahmen gegeben.
Müdigkeit: Durch das ständige Anlaufen der flinken Offensivkräfte um Baidoo, Vertessen und Co. wird die gegnerische Defensive irgendwann müde. Dadurch passiert dann auch der eine oder andere Konzentrationsfehler.
Einwechslungen: Frische Kräfte von der Bank sollen in der Regel dem eigenen Spiel neue Impulse verleihen. Röhl hatte mehrmals ein gutes Händchen für den richtigen Joker. Acht der zwölf Treffer in der Schlussviertelstunde gingen auf das Konto eingewechselter Spieler. Karim Konate sticht in dieser Kategorie mit drei Goals heraus.
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