Eine Waldburgerin will Kindern von ärmeren Familien zu Weihnachten eine Freude machen. Sie hat heuer schon viele „Engel“ an der Hand, die Wünsche erfüllen. Alles bleibt anonym, wie beim Wichteln.
Während uns noch ein Altweibersommer beschert wird, laufen für die Waldburgerin Manuela Prinz bereits die Vorbereitungen für ihre Aktion „Engel gesucht“ zu Weihnachten an. „Ich suche Familien, die sich aus finanziellen Gründen keine Weihnachtsgeschenke für ihre Kinder leisten können“, sagt Prinz. Betroffene können ihr Wunschzettel über Facebook schicken.
Oft ganz banale Wünsche
Und „Engel“, die diese Wünsche erfüllen, können sich ebenfalls melden. „Ich bin nur die Koordinatorin“, sagt Prinz, die dafür sorgt, dass die Kinder die Geschenke erhalten. Alles bleibt anonym.
Aus den Erfahrungen im Vorjahr weiß sie, dass es oft „um banale Dinge geht, für die bei manchen das Geld fehlt. Eine Zahnbürste, Windeln, Babynahrung - man glaubt es kaum!“ Im Vorjahr haben sie und ihr Mann Gerald über 80 Packerl zugestellt.
Viele begeisterte Engel
Heuer stellt sie sich wieder auf viele Wünsche ein, weil die Teuerungen die Armut beschleunigen. Die gute Nachricht: „Ich habe schon viele Engel, aber ich suche noch Familien, die in Not sind.“ Übrigens: Prinz ist in ihrem normalen Leben auch ein „Engel“, sie arbeitet nämlich als Krankenschwester.
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