Seit Wochen, wenn nicht Monaten wird darauf aufmerksam gemacht, dass es viele Menschen aus diversen Ländern nach Europa und damit auch Österreich zieht. Vor allem über die burgenländische Grenze. Die einen flüchten vor Verfolgung und Krieg, andere wiederum glauben, bei uns das ihnen von miesen, geldgierigen Schleppern versprochene „wesentlich bessere Leben“ vorzufinden.
Nun ist meine Erwartungshaltung an die Politik, dass, wenn sich gewisse Entwicklungen, Geschehen klar abzeichnen, diese handelt, agiert. Aber möglicherweise habe ich da zu große Erwartungen. Nicht anders ist zu deuten, dass Tirol scheinbar wieder einmal von links überholt wurde und augenscheinlich unvorbereitet auf einen möglichen Flüchtlingsstrom ist. Somit drängt sich die Frage auf, was die auch für das Flüchtlingswesen zuständige grüne Landesrätin Gabriele Fischer in den vergangenen Wochen eigentlich in dieser Causa getan hat? Geurlaubt und erste Reihe fußfrei zugesehen und abgewartet, was passiert? Gehofft, dass alle Flüchtenden im Burgenland verbleiben? Der Brenner „out“ ist? Oder hat sie gebetet, dass der Kelch an ihr vorübergeht, da sie ohnedies nur mehr kurz im Amt ist und sich dann gefälligst die neue Regierung darum kümmern soll? Antworten darauf wird es nicht geben, denn gegenüber der „Krone“ schweigt sich Fischer trotz Anfragen meist aus. Vielleicht vergisst sie, dass sie noch im Amt ist und nach wie vor fast 17.000 Euro Brutto bezahlt bekommt.
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